Cloud computing
Cloud-Computing basiert auf einer leistungsfähigen, skalierbaren Netzstruktur mit höchsten Datenraten. Über dieses Netzwerk tauschen die einzelnen am Cloud-Computing beteiligten Instanzen ihre Daten untereinander und mit dem Anwender aus. Die ständig fallenden Verbindungskosten und die steigenden Datenraten kommen dem Cloud-Computing entgegen, ebenso die rasante Entwicklung der Mehrkernprozessoren mit Parallelverarbeitung, die das Potential der meisten Anwendungen bei weitem überschreitet.
Das Cloud Computing mit seinen geteilten Computer-Ressourcen birgt ein enormes Einsparpotential an Investitionen und Personalkosten, weil der Anwender selbst keine lokalen Server mehr betreibt. Nachteilig ist, dass die Daten in der Regel auf viele Server und Speichereinheiten verteilt sind, häufig über mehrere länderübergreifende Standorte und der Anwender nicht weiß, wo sich seine Daten befinden und welche Datenschutzregeln gelten. Auch ist nicht gesetzlich geregelt wer die Daten im Verdachtsfall durchforsten darf. Zur Sicherstellung der Dienste und der Datenbestände schließen die Dienstanbieter Dienstgütevereinbarungen (SLA) mit ihren Kunden ab.
Wireless LANs
Wireless LANs (WLAN) sind drahtlose lokale Netze (LAN), die ihre Daten mit Funk übertragen. Wenn man von WLANs spricht, meint man die von der Arbeitsgruppe IEEE 802.11 standardisierten.
Die Entwicklung der WLANs begann Mitte der 90er Jahren mit dem Standard 802.11, der mit 1 Mbit/s und 2 Mbit/s noch relativ geringe Datenraten hatte. Dank verbesserter und ausgefeilter Modulationsverfahren und Codierungen konnten die Datenraten bei 802.11b auf 5 Mbit/s und 11 Mbit/s gesteigert werden und schließlich bei 802.11g und 802.11a sogar auf bis zu 54 Mbit/s. Mit 802.11n sind weitere Standards für Hochgeschwindigkeitsübertragungen mit bis zu 600 MHz in Arbeit. Neben den reinen WLANs gibt es viele Drahtlos- Technologien wie Bluetooth für die Nahbereichskommunikation, ZigBee für Sensornetzwerke und die Gebäudeautomation, WiMAX oder HiperLAN für den Anschlussbereich, Infrarot-LANs, Wireless-HDMI für das Home-Entertainment und Wireless-USB für Drahtlos-Schnittstellen. Mit einigen dieser Technologien können auch Netzwerke mit mehreren Stationen aufgebaut werden, trotzdem fallen sie im allgemeinen Sprachgebrauch nicht unter die WLANs.


